Lieber Januar,

es tut mir leid, dir zu sagen, dass du der schmuddeligste Monat des Jahres bist und hierzulande viel zu grau! Dein uns zugefügter Vitamin D-Mangel muss ein Ende haben.

So kann man doch nicht arbeiten. Ich ertappe mich ständig dabei, dass ich mit offenem Mund aus dem Fenster starre.

Das sieht nicht gut aus. Wenn du nichts dagegen tust, tue ich es!

Deine Sonja

PS: Hier kommen meine kreativen Links des Monats für mehr Licht, Sonne und Lächeln. Lass dich inspirieren!

Ich mache es auf der Toilette (es ist aber nicht so peinlich wie du denkst)

Die Frau, die ich dir vorstelle, ist ein Urgestein des Motivations-Coachings. Sie wurde bekannt durch millionenfach verkaufte Sachbücher im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung. Ihre Lernmethoden inspirierten Top-Manager aus der Wirtschaft. Und nicht zuletzt überzeugte sie durch ihre spielerische Wissensvermittlung und ihren unvergleichlichen Humor. Ihren enormen viralen Erfolg konnte sie leider nicht mehr miterleben. Aber wenigstens wir!

Vera F. Birkenbihl war eine Erscheinung. Und ich behaupte fast, dass jeder, der auf YouTube unterwegs ist, einen ihrer lehrreichen und lustigen Beiträge gesehen hat.

Hier kommt einer ihrer Klassiker. Immer wieder sehenswert:

Wie du mit einmal 60 Sekunden Mundwinkel-nach-oben-ziehen pro Tag dein Leben veränderst

Fazit:

Ich mache es tatsächlich auf der Toilette, 60 Sekunden lang. Es geht, weil unser Körper so funktioniert. Warum also nicht ausnutzen. (Wenn du es noch lustiger magst, dann mach mal ein Selfie von dir. Trau dich!)

Okay, Lachen schon einmal abgehakt! 😉 Was machst du an einem grauen Tag, um deine Laune zu steigern: Sport oder auf dem Sofa Serien schauen?

Bitte nicht das Klischee bedienen!

Oh, doch, weil auf dem Sofa hängen und obendrein Schokolade futtern, ist gemütlich und lecker.

Angeblich macht dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil schlau. Sie steigert das kognitive Leistungsvermögen. Du kannst dein räumliches Denken verbessern, visuelle Muster schneller erkennen und dich besser auf visuelle Reize konzentrieren. Das ist doch toll. Und so einfach hinzubekommen, im Liegen.

Wem das jetzt zu viel Klischee ist, der schaue sich einfach mal folgende Rezeptlinks mit Schokolade an. Da könnte selbst was für die Männer bei herausspringen.

  1. War dein Lieblingskuchen als Kind auch der Kalte Hund? Simone von S-Küche macht ihn in einem etwas anderen Gewand mit Nüssen. Bon Appetito! >>> Zur Schoko-Nuss-Explosion
  2. Wenn du dein Guiness lieber essen magst, pack Schokolade mit ins Glas, sagen die Leute von Springlane. >>> Zum Bieramisu
  3. Denise von Foodlovin‘ behauptet, den männlichsten Kuchen von allen zaubern zu können. Außerdem macht sie fantastische Bilder davon. >>> Zum männlichsten Schokokuchen

Fazit:

Es gibt keine Beweise, ob Schokolade glücklich, klug, gesund oder schön macht. Es ist auch egal, ob Frauen mehr oder Männer weniger davon essen. Denk nicht in schwarz oder weiß. Es sei denn, es handelt sich um Schokolade!

Im nächsten Link geht es um eine kreative Unternehmerin, die die Sonne bereits im Logo trägt.

In Farben denken vertreibt das Grau im Kopf

Auf Instagram wurde ich auch auf Lucy Rzedkowska von Think In Colours aufmerksam. Ihr Design wirkt sonnig, leicht und lichtdurchflutet. Trotzdem fehlt es ihren Botschaften nicht an Tiefgang. Sie zeigt Persönlichkeit, ohne unprofessionell zu wirken. Und ihre positive, ehrliche Ausstrahlung macht Lust, ihr zu folgen.

Beruflich entwickelt sie contentbasierte Social Media-Strategien für Unternehmen, die ihre Zielgruppe genauer fassen und ansprechen wollen. Sie bezeichnet sich selbst als Social Media Aktivistin, Content- und Instagram-Expertin.

Tipp: Ihre neuesten Blogartikel publiziert sie über linktree. Das halte ich für eine gelungene Lösung, da Instagram bisher alle Beiträge mit dem aktuell geposteten Link versieht. Und ein Link im Fließtext ist nicht möglich.

Fazit:

Lucy erklärt ihren Markennamen so: „Think In Colours verbindet beides: Think = Strategie, analytisches Denken + Colours = Kreativität, Emotion.“ Sie schreibt auf ihrer Webseite Think In Colours einen dazugehörigen Blog, schau mal vorbei!

Weil der Januar statistisch der unproduktivste Monat ist, bin ich in YouTube-Laune. Bitteschön!

Sonne = Licht, Licht = Leben

Das ist eine simple Gleichung, die jeder versteht.

Du sitzt gerade auf der Couch, es beginnt zu dämmern. Einen Handgriff entfernt schaltest du die Leselampe an und widmest dich entspannt deinem Buch. Für uns ist das selbstverständlich.

Licht und Gemütlichkeit sollte aber für jeden Menschen auf der Welt möglich sein.

Das haben sich die Leute von Sonnenglas.net auch gedacht und ein Glas entwickelt, dass das Sonnenlicht speichert.

„Das SONNENGLAS® ist mit LEDs ausgestattet, die über Solarzellen im Deckel aufgeladen werden. Wenn Du es in die Sonne stellst, tankt das SONNENGLAS® Energie und spendet abends für viele Stunden weiches und trotzdem helles Licht. Der praktische Magnetschalter aktiviert beim Umlegen die Elektronik im Inneren.“

Das SONNENGLAS® wurde bereits 1 Millionen mal verkauft.

Hergestellt wird es in Südafrika: Fair Trade, das Glas zu 100% recyclebar, 70% lokale Materialien.

Dass es nicht nur ein dekorativer Artikel ist, der sich bombig verkauft, sondern auch wirklich Menschen in Afrika hilft, siehst du in diesem Film: SONNENGLAS® – der Exportschlager aus Südafrika

„Over 1.2 billion people globally have no access to electricity and millions more have an unreliable supply. Instead they use dangerous, polluting and expensive kerosene lamps for light.“

1,2 Milliarden Menschen.

Das kannst du nachlesen bei The GravityLight Foundation.

Das GravityLight funktioniert ähnlich wie eine Pendel-Uhr durch Gewicht. Ein 12 kg-Beutel wird durch eine Schnur nach oben gezogen. Die Schwerkraft lässt das Gewicht mit einer Dauer von 20 min. nach unten sinken und treibt dadurch einen Motor für die LED-Lampen an. So werden weder Sonnenlicht noch Batterien benötigt. Genial.

Hier kannst du dich vom Ergebnis überzeugen: GravityLight – The invention that could change millions of lives

Fazit:

Es gibt wegweisende Erfindungen, die unsere Ressourcen schonen und Menschen helfen, die keine ausreichende Grundversorgung haben. Du kannst nicht den ganzen Tag für das, was du hast, dankbar sein. Aber wenn du das nächste Mal den Lichtschalter an machst, weißt du, wieviel es wert ist, dass du es kannst.

Wie du merkst, sende ich gerne Botschaften. Als nächstes kommt eine beachtenswerte Lyrikerin, die das viel besser kann als ich.

Bring Licht ins Dunkel mit Worten

B. Oakman schreibt Lyrik. Sie hat auf Instagram 39.000 Abonnenten. >>> Schau mal!

In ihrer Instagram-Bio stellt sie die Frage: What if we were all that we could be?

In ihren Gedichten stößt sie immer wieder diese Frage an: Was könnten wir eigentlich alles sein? Und was würde passieren, wenn wir es tatsächlich wären?

Allein die Zusammenstellung ihrer Instagram-Beiträge sieht aus wie ein Gedicht.

I lied and said I was busy. I was busy; but not in a way most people understand.

I was busy taking deeper breaths. I was busy silencing irrational thoughts. I was busy calming a racing heart. I was busy telling myself I am okay.

Sometimes, this is my busy –and I will not apologize for it.

b.oakman | Anxiety Doesn’t Knock First

Es ist großartig, dass Künstlerinnen wie B. Oakman durch Soziale Kanäle eine Plattform haben und tausende, sogar Millionen Menschen erreichen können. Sie hat es mit diesem Gedicht geschafft!

Fazit:

Nutze Social Media für dich. Suche dir die Kanäle heraus, die zu dir passen und die dir Spaß machen. Traue dich, anderen deine Projekte vorzustellen! Nur wenn sie von dir hören oder sehen, ergeben sich Chancen für dein Business.

Und weil ich gerne umsetze, was ich so erzähle, kommt zum Schluss noch ein Mini-Projekt von mir für dich.

Nicht aufschieben, machen!

Der eigene Anspruch ist der kleine Bruder vom Perfektionismus. Er ist dafür verantwortlich, dass wir Dinge aufschieben, bis wir den besten Umsetzungsplan haben. Ganz falsch!

Ich beweise dir, wie du in 10 Minuten etwas Lustiges zusammenbastelst. Mein Ergebnis – ich wollte gerne einen Bildwitz machen – siehst du hier:

St. Regenloch Bildwitz

Fazit:

Das kannst du auch – einfach nur Spaß haben.

Ja, ja. Das zum Schluss war kein Link, aber dafür etwas Kreatives 😉 So ist das eben mit dem Perfektionismus. Du kannst ihn überlisten und einfach nicht das tun, was er von dir will.

Und sobald die Sonne scheint, geh bitte lieber raus und lass den eigenen Anspruch zu Hause, okay?

Das war’s erst einmal von mir. Teile meinen Artikel, wenn du denkst, dass auch jemand anders mehr Licht, Sonne und Lächeln gebrauchen kann, danke!

Deine Sonja
PS: Lebe das Leben, das du leben willst! Mit Gelassenheit. Und Spaaaß!