Es ist Frühling.

Wir genießen die ersten schönen Sonnentage.

Aus den Lautsprecherboxen tönt es: MFG mit freundlichen Grüßen. Die Welt liegt uns zu Füßen, denn wir stehen drauf.

Bald ist der 25. Mai.

Die fantastischen 4 geben Gas und rappen Abkürzungen so knackig wie Sommersalat.

Was war denn nochmal am 25.5.? Omas Geburtstag oder Tag der aufgerollten Socke?

Der Himmel verdunkelt sich. Irgend etwas vermiest mir gerade meine aufkeimende Sommerlaune.

D
S
G
V
O

Damokles-Schwert-GAU vür Opfer?
(Ich kaufe ein „F“.)

Die Sieger gewinnen viele Orden?
(DSGVO-Orden wären eine super Geschäftsidee!)

Genau genommen müssten die Fantas ihren Liedtext um die hippeste aller Abkürzung des europäischen Unternehmertums erweitern.

DSGVO. Die fantastischen 5 Buchstaben der Datenschutz-Grundverordnung, die am 25.5.2018 endgültig in Kraft tritt.

Bis zu diesem Stichtag sind noch ein paar Wochen Zeit. Genug Zeit, um alle wichtigen Maßnahmen zu ergreifen. Ohne Panik.

Wenn du Schritt für Schritt vorgehst, ist die DSGVO machbar.

Die DSGVO betrifft alle Kreativ-Unternehmer und Selbstständige, die eine Webseite betreiben

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist eine Verordnung der Europäischen Union, mit der die Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen EU-weit vereinheitlicht werden. Dadurch soll einerseits der Schutz personenbezogener Daten innerhalb der Europäischen Union sichergestellt, andererseits der freie Datenverkehr innerhalb des Europäischen Binnenmarktes gewährleistet werden. (Quelle Wikipedia)

Wenn dir Begriffe wie Kopplungsverbot und Auftragsverarbeitung bisher nichts sagen, dann wird es jetzt Zeit, Maßnahmen für dein Unternehmen zu treffen. (Glossar)

Natürlich sagt der kreative Querulant in mir: Auf Mallorca wär’s jetzt schöner. Aber es nützt nichts. Wir müssen da alle durch.

Und ich nenne dir auch 3 gute Gründe, warum die DSGVO nicht so schlimm ist wie ihr Ruf

  • Einen Unternehmer kann nichts schocken! Wenn du deine Steuer in Deutschland geregelt bekommst, ist die DSGVO ein Kinderspiel
  • Fang einfach an und setze deutliche Zeichen! Am 25.5. springt kein Abmahnanwalt aus deinem Rechner. Know-how macht dich für diese Zeitgenossen uninteressant
  • Du bist nicht allein! Es gibt viele kluge Menschen, die sich mit der trockenen Materie auseinandergesetzt haben, um uns die DSGVO zu erklären

Um dir die Sache zu erleichtern, stelle ich dir 4 schlaue Menschen vor, die dir garantiert bei der Umsetzung der DSGVO helfen

1) Engagierte Facebook Gruppe mit Live-Infos

Sabrina Keese-Haufs von Lawlikes betreibt eine Facebook-Gruppe mit über 10.000 Gruppenmitgliedern (Tendenz steigend). Ich weiß nicht, wann Sabrina schläft, denn gefühlt ist sie nonstop live auf Facebook, um uns den Schrecken der DSGVO zu nehmen. Ihre aktuelle Checkliste gibt es zum freien Download und zeigt gleich ganz praktisch und DSGVO-konform, dass sie nicht an ein Newsletter-Abo gekoppelt ist. Danke Sabrina für deine unermüdliche Aufklärung. Den virtuellen DSGVO-Orden gibt es weiter unten.

2) Geballte Informationen für deine Recherche

Sören Siebert ist dir namentlich vielleicht kein Begriff. Aber eRecht24 bestimmt. spätestens wenn du schon einmal ein Impressum per Generator erstellt hast. Ein umfangreicher Ratgeber Internetrecht, Tools und die Mediathek eignen sich sehr gut, um Infos zu recherchieren. Im Zuge der DSGVO sind viele informative Texte und praktische Anleitungen dazugekommen. Einige nützliche Webinare sind kostenlos. Der Mitgliederbereich ist – je nach Bedarf – preislich gestaffelt.

3) Praktische Anleitung zur Umsetzung der DSGVO

Janneke Duijnmaijer von Blogyourthing.com bloggte zuletzt einen Artikel „DSGVO für Blogger – Checkliste und Linksammlung“, der mir sehr gefiel und dir weiterhelfen wird. Janneke erreichten immer mehr Hilferufe anderer Blogger, die kurz davor waren, Ihren Blog zu schließen. Dazu sagt sie: Und das macht mich wütend. Zurecht finde ich, denn trotz aller Arbeit bleibt die DSGVO machbar! Janneke teilt die To-Do-Liste in 3 Punkte und schreibt ganz klar auf, was zu tun ist. Ohne Schnickschnack, aber mit praktischen, weiterführenden Links. Sie warnt vor unnötiger Panikmache und Geldmacherei. Das bringt noch einige Sympathiepunkte dazu!

4) Technische Tipps für deinen Blog

Finn Hildebrandt von Blogmojo widmet sich ebenso leidenschaftlich dem Thema DSGVO. In einer unglaublich umfangreichen Liste bewertet er WP-Plugins mit einem farbigen Ampelsystem. Du siehst also auf einen Blick, welche Plugins DSGVO-konform sind und welche nicht. Du findest außerdem nützliche Link-Sammlungen und Tipps zur Umsetzung auf deiner Webseite. Ich ziehe den Hut vor so viel Detailarbeit und kostenloser Informationsversorgung!

Du siehst, es ist überhaupt nicht nötig, auszuwandern oder den Kopf in den Sand zu stecken.

Folge den 4 oben aufgeführten Quellen und du bist auf der sicheren Seite. Erstelle dir dein Verfahrensverzeichnis und gehe es Schritt für Schritt durch.

Als kreativer Mensch möchte ich dich motivieren. Alles geht leichter von der Hand, wenn man es positiv betrachtet. Und selbst dem trockensten Thema etwas Spannendes abgewinnt.

Deshalb würde ich mich freuen, wenn du meinen DSGVO-Pins teilst und meinen virtuellen DSGVO-Orden an jemanden verleihst, der die Motivation braucht. (Rechte Maustaste gedrückt halten, Grafik speichern und verschicken.)

Deine Sonja
PS: Lebe das Leben, das du leben willst. Mit Gelassenheit. Und Spaaaß!

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DSGVO – 4 Lastminute Links für kreative Selbstständige

 

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